FRÜHE SICHERHEIT FÜR DAS HÖREN
Neugeborenen-Hörscreening
Warum das Hörscreening wichtig ist
Das Neugeborenen-Hörscreening ist eine wichtige Vorsorgeuntersuchung und wird in Deutschland in den ersten Lebenstagen routinemäßig in den U-Untersuchungen (U2 & U5) durchgeführt – meist noch in der Geburtsklinik. Ziel ist es, Hörstörungen so früh wie möglich zu erkennen.
Wie das Hörscreening funktioniert
Das Screening ist schmerzfrei, schnell und zuverlässig. Während Ihr Baby schläft oder ruhig ist, werden kleine Messsonden in den Gehörgang gelegt oder Elektroden auf der Haut angebracht. Gemessen wird, ob das Innenohr und die Hörbahn auf Schallreize reagieren.
Welche Verfahren werden eingesetzt?
Otoakustische Emissionen
Bei der OAE-Messung wird überprüft, ob die äußeren Haarzellen im Innenohr auf Schallreize reagieren. Dafür wird eine kleine Sonde in den Gehörgang gelegt, die leise Töne abgibt und die Antwort des Innenohrs misst. Das Verfahren ist schmerzfrei, dauert nur wenige Minuten und eignet sich besonders gut als erste Untersuchung direkt nach der Geburt.
Automatisierte Hirnstammaudiometrie
Die AABR-Messung überprüft, ob Hörsignale vom Ohr über die Hörbahn zuverlässig bis zum Gehirn weitergeleitet werden. Dazu werden kleine Elektroden auf der Haut angebracht, die die Reaktionen auf sanfte Schallreize erfassen. Auch diese Untersuchung ist schmerzfrei, erfolgt meist im Schlaf und liefert wichtige Hinweise auf die Funktion des Hörsystems.
Otoakustische Emissionen
Bei der OAE-Messung wird überprüft, ob die äußeren Haarzellen im Innenohr auf Schallreize reagieren. Dafür wird eine kleine Sonde in den Gehörgang gelegt, die leise Töne abgibt und die Antwort des Innenohrs misst. Das Verfahren ist schmerzfrei, dauert nur wenige Minuten und eignet sich besonders gut als erste Untersuchung direkt nach der Geburt.
Automatisierte Hirnstammaudiometrie
Die AABR-Messung überprüft, ob Hörsignale vom Ohr über die Hörbahn zuverlässig bis zum Gehirn weitergeleitet werden. Dazu werden kleine Elektroden auf der Haut angebracht, die die Reaktionen auf sanfte Schallreize erfassen. Auch diese Untersuchung ist schmerzfrei, erfolgt meist im Schlaf und liefert wichtige Hinweise auf die Funktion des Hörsystems.
Ein auffälliges Ergebnis richtig einordnen
Ein auffälliges Screening-Ergebnis bedeutet nicht automatisch, dass eine dauerhafte Hörstörung vorliegt. Häufig beeinflussen vorübergehende Faktoren wie Fruchtwasserreste, ein enger Gehörgang oder Unruhe während der Messung das Ergebnis. Um Sicherheit zu gewinnen, wird in solchen Fällen eine zeitnahe Kontrolluntersuchung empfohlen.
Die nächsten Schritte gemeinsam begleiten
Sollte sich der Verdacht auf eine Hörminderung bestätigen, folgen weiterführende Untersuchungen bei spezialisierten Fachstellen. Gemeinsam mit den Eltern werden die nächsten Schritte individuell geplant, damit Kinder frühzeitig und bestmöglich unterstützt werden können. Dabei stehen eine kindgerechte Begleitung, verständliche Beratung und Zeit für Fragen im Mittelpunkt.
Gemeinsam Sicherheit gewinnen.
Bei JOVO Kids begleiten wir Familien bei Bedarf durch die weiterführende Diagnostik und stehen Ihnen während des gesamten Prozesses beratend zur Seite. Uns ist wichtig, dass Eltern verstehen, welche Untersuchungen sinnvoll sind, was die Ergebnisse bedeuten und welche nächsten Schritte empfohlen werden.
Mit Erfahrung, Einfühlungsvermögen und einer kindgerechten Herangehensweise schaffen wir Orientierung und unterstützen Familien dabei, frühzeitig Sicherheit zu gewinnen.
